Psychoanalyse und Philosophie e. V., Düsseldorf
Mitglied in der Akademie für Psychoanalyse und Psychosomatik Düsseldorf e. V.
Das Jahrbuch Psychoanalyse und Philosophie ist das Mitteilungsorgan des Vereins Psychoanalyse und Philosophie e. V. (Mitglied in der Akademie für Psychoanalyse und Psychosomatik Düsseldorf e. V.). In ihm nehmen hauptsächlich Forschungsarbeiten der Mitglieder des Vereins Platz. Darüber hinaus sind auch GastautorInnen zur Publikation relevanter Arbeiten zur Psychoanalyse, Philosophie und Pathognostik geladen.

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Loyalität und Perversion

Psychoanalyse und Philosophie
Jahrbuch 2016/2017, hg. von Christoph Weismüller
Düsseldorf: Peras Verlag 2017

160 Seiten, Fadenheftung, 21 x 14,8 cm, Euro 17,-
ISBN 978-3-935193-33-7

Aus dem Inhalt:

Christoph Weismüller
Einleitung – Die zwei Seiten eines Krisenverhältnisses

Ralf Bohn
An Eides statt. Die Gruppe in Loyalität und Perversion

Dietrich Krebs
Loyalität und Perversion

Axel Schünemann
Von der Antiquiertheit zur Totalisierung von Loyalität und Perversion

Gertrud Lettau
Ethik der Loyalität. Aspekte der imperativen Gesetzes- und Regeltreue im Spiel der Unabdingbarkeit von Devianzen

Ralf Bohn
Erkenntnis und Darstellung. Das Problem der Naturerkenntnis in der Psychoanalyse der Jahrhundertwende

Manfred Böge
Mentalisierung - Über die Entwicklung der Fähigkeit zur Selbstreflexion

Christoph Weismüller
Pathognostische Selbsterfahrung. Oder: Eine fast unentschuldbare Verfügung aus Abwesenheit

Dionissios Vajas
Vereins- und Individualkrise als das Phantasma einer Selbstbegründungskrise

Dionissios Vajas
Von der Unmöglichkeit des Designs. Replik auf Ralf Bohns Probleme gnostischer Praxis („Fragment“, einem umfangreicheren Text entnommen)

Dionissios Vajas
Unmittelbar erfolgte Reaktionen auf Christoph Weismüllers nicht veröffentlichtes, mündlich vorgetragenes Nachwort

Axel Schünemann
Das Drängen des Körpers im Leib. Rezension von: Andrea Moldzio, Verletzte Leiblichkeit

Josephine Ihde
Maschinerie der seelenlosen Körper

Axel Schünemann
Nur geträumt ...

Josephine Ihde
Das neugierige Weib - Ein kleiner Nachtrag

Gertrud Lettau
Traum als Schlachtfeld, Fabrik oder Kreißsaal? Gedanken zu J. Ihdes Traum

Gertrud Lettau
Verletzte Leiblichkeit - verletzte Weiblichkeit

Krisis der Pathognostik

Psychoanalyse und Philosophie
Jahrbuch 2014/2015, hg. von Christoph Weismüller
Düsseldorf: Peras Verlag 2016

134 Seiten, Fadenheftung, 21 x 14,8 cm, Euro 12,-
ISBN 978-3-935193-31-3

Dieses Buch widmet sich der Aufarbeitung der "Lebensgeschichte" des Vereins Psychoanalyse und Philosophie e. V. und einer dem Vereinswesen kaum abdingbar immanenten und aktuell manifest gewordenen Krisis. Damit stellt sich zumal die Aufgabe selbstkritischer Selbsterfahrung. Solche Aufarbeitung vermag neue Möglichkeiten zu erschließen, verlangt indessen auch Zeit, Ruhe und Mut zu neuen Arbeitsformen. Auf diesen Wegen, die den Bereich der intellektuellen Aufarbeitung der "Vereins-Lebensgeschichte" durchziehen, versammelt das vorliegende Jahrbuch des Vereins Beiträge seiner Mitglieder zur Krisis der Pathognostik sowie zu den Möglichkeiten derer Verwindung.

Aus dem Inhalt:

Dionissios Vajas:
Ratlos

Axel Schünemann:
Statement zur aktuellen Situation des Vereins

Ralf Bohn:
Probleme gnostischer Praxis

Dionissios Vajas:
Über die seit eh und je intellektuelle Organisationsform des Abendlandes, die Schule macht

Lukasz Banka:
Überlegungen zum Begriff des Vereins

Peter Reichartz:
Ansichten eines Randständigen

Dietrich Krebs:
Wider die Verdinglichung der Entscheidungsfindung

Lukasz Banka:
Vom Schaffen der Herausforderung, die Herausforderung zu schaffen
(Brief-Anhang von Christoph Weismüller)

Hans Christian Pultke:
Quo vadis

Axel Schünemann:
Somniale Apokrisis

Dionissios Vajas:
Diskussion der "Somnialen Apokrisis"

Peter Reichartz:
Offener Brief an Heide Heinz und Rudolf Heinz

Christoph Weismüller:
Mail an den Vorstand

Axel Schünemann:
Quo vadebaris, pathognostice associationis?

Lukasz Banka:
Einige Überlegungen zum Begriff des Todestriebes und zur Unschärfe(relation?) (zwischen) der Bewegung der Wissenschaft und der wissenschaftlichen Bewegung

Axel Schünemann:
Pathognostische Selbsterfahrung – ein Selbstbetrug?
(Brief-Anhang von Christoph Weismüller)

Aus dem Editorial:

Eröffnet wird das Jahrbuch Krisis der Pathognostik mit Beiträgen zu einem im Frühjahr 2014 online gestellten Blog über die Zukunft des Vereins, über seinen Begriff und seine Aufgabe(n):

__ Axel Schünemann stellt das hermetisch wie hermeneutisch zur Erscheinung drängende dinggewordene Selbstgründungsbegehren der Schrift des zurückgetretenen Vorsitzenden in den Vordergrund seiner Voten.
__ Mit einer Darlegung der Schwierigkeiten von gnostischer Praxis, die Repräsentationen des Dingunbewussten in einer evidenten Form zu vermitteln, stellt und überantwortet Ralf Bohn dem Ding namens 'Verein' die Frage des Designs der Dinge.
__ Dionissios Vajas entfaltet eine intellektuelle Gesamtsicht der zwischen Lehrer, Schüler und Schriftwahrheit zirkulierenden Erkenntnis: der "objektalen Apokalypse des eigenen Unbewussten" und plädiert mithin gegen den Konfrontationskurs der "reinen, vollen Bewusstseinswahrheit".
__ Lukasz Banka widmet sich einer dingekstatischen Lektüre des Begriffs des Vereins, pointiert auf die ödipalen, narzisstischen und todestrieblichen Ein- und Ausschluss- gleich Opferverhältnisse.
__ Peter Reichartz gibt die Probleme des Totalitätsanspruchs der Pathognostik als die Dialektik ihrer zirkulären Selbsteinschließung zu denken, als die Frage, ob ein Weltkind, das in den Veranstaltungen seiner Institutionalisierung eher sich bestätigt, denn in Frage stellt, wachsen und gedeihen könne?
__ Dietrich Krebs schließt und wiedereröffnet zugleich die Diskussion mit der – am Beispiel der Quäker dargelegten – Frage der Öffnung der als Verein institutionalisierten Pathognostik.

Mit der finalen Frage nach einer radikalen institutionellen Öffnung greift der kaleidoskopartige Blog bereits auf den im objektiven Produktionsunbewussten modernster Medien angelegten Wandel der Möglichkeiten und Nichtmöglichkeiten einer Nichtenteignung pathognostischen Denkens voraus, wie auch die Voten und Fragen der Diskussion in den anschließenden Beiträgen zur Krisis der Pathognostik und ihrer Aufklärung produktiv gewendet wiederkehren:

So öffnet Lukasz Bankas Beitrag Vom Schaffen der Herausforderung, die Herausforderung zu schaffen im Dreiklang von Flucht, Heimat und Grenze den Blick auf die therapeutische wie pathogene Doppelnatur jeder Öffnung. In einer begleitenden Anmerkung weist Christoph Weismüller auf die verschiedenen Modi der Flucht und ihre todestriebliche Grundierung hin.

Hans Christian Pultkes Beitrag Quo vadis widmet sich – mittels der Selbsterfahrung einer im Übergang zum Einschlafen situierten Lektüre pathognostischer Schriften – dem 'genealogischen' Teil der Symptombezüge der 'Streitigkeiten' und stellt insbesondere das primärprozessuelle Geschlechtsproblem heraus: als Mangel der Zulassung des Körpers.

Auch die beiden folgenden Beiträge von Axel Schünemann und Dionissios Vajas referieren unter dem Titel Somniale Apokrisis auf das Übergangsproblem, auf einen Traum, der das in der Vorgeschichte der "Streitigkeiten" aufgekommene, aber kaum ausdiskutierte Verhältnis von Kunst und Philosophie in Pathognostik als "funktionales Phänomen" des Traums ausbeutet und so der fachpolitisch kritischen Betrachtung (Schünemann) und einer genealogisch-kontrapunktischen Supervision (Vajas) zugänglich macht.

Beiträge zum institutionellen Bruch und zum Pathocabaret, einem Text von Rudolf Heinz, der mit weiteren Schreiben an die Mitglieder des Vereins zum Austritt aufforderte, schließen sich an:

Peter Reichartz' Offener Brief an Heide Heinz und Rudolf Heinz antwortet auf die besagten Rundschreiben, indem er ihre Auseinandersetzungen auf die Abwehr des 'Wechsels akademischer Generationen' "als Schuldverschiebung im Namen der Genealogie" aufschließt und für eine Brechung des Zwanghaften und Verhärteten plädiert.

Christoph Weismüllers Mail an den Vorstand deutet das Pathocabaret hinsichtlich der dem Text entnehmbaren Vereins-Selbsterfahrung seines 'Gründers' als dessen Annäherung an eine Pathognostik des Vereins.

Axel Schünemann erwägt in seinem Beitrag Quo vadebaris, pathognostice associationis? das Pathocabaret als eine Selbstdarstellung der Pathognostik und erprobt im parodistischen Anhang Wozu Pathognostik? die Spiegelung pathognostischer Kritik an (gängiger) Philosophie.

Lukasz Bankas im Kontext des Theorieseminars geschriebener Beitrag Einige Überlegungen zum Begriff des Todestriebes und zur Unschärfe(relation?) (zwischen) der Bewegung der Wissenschaft und der wissenschaftlichen Bewegung durchdenkt die Aporien der Todestriebrepräsentanz, dieses Kerntheorems der Pathognostik, und erweitert mithin die Krisis der Pathognostik zur Krisis überhaupt des paradoxalen begriffsmischenden "Todestriebs des Todestriebs".

Im Beitrag Pathognostische Selbsterfahrung – ein Selbstbetrug? stellt Axel Schünemann die Probleme pathognostischer Selbsterfahrung – Selbstverschlingung des Pathognostikers mit seiner Theorie – zur Diskussion. Ein Anhang von Christoph Weismüller markiert Topoi und Fragestellungen der weiteren Diskussion und deutet als die Frage einer pathognostischen Immanenz dieser kritischen Wendung auf die faktische Fragilität der gleichwohl wichtigen Sanierungsgedanken hin.

Gertrud Lettau notiert mit ihrer Epode Töne des Abgesangs.

Psychoanalyse und Philosophie. Pathognostica 12/13

Jahrbuch 2012/2013, hg. von Christoph Weismüller
Düsseldorf: Peras Verlag 2014

137 Seiten, Broschur, 21 x 14,8 cm, Euro 12,-
ISBN 978-3-935193-29-0

Aus dem Inhalt:

Axel Schünemann
Totensonntagstraum – in memoriam Ulrike Mix (1955 – 2011)

Christoph Weismüller
Vom Schwinden und Erscheinen der Sexualität.
Sexualität zwischen Körper und Technik. Ein Beitrag zum Problem von sexueller, technischer und politischer Freiheit

Axel Schünemann
Kampf um die Vorhaut

Christoph Weismüller
Sexualfreiheit, Todestrieb und Kultur

Ralf Bohn
Die Marge des Widerstandes. Zu einer Denkfigur nach Paul Klee

Dionissios Vajas
Der BMW-Sternmotor und Teratogenes

Dionissios Vajas
Das Konzentrationslager Dachau
Nationalsozialismus, Freiheit, Vernichtung (Juden) und Selbstvernichtung (Deutschland) – Die historisch verzeichnete Erkrankung der deutschen Gesellschaft – Tränen in Dachau

Dionissios Vajas
Wie vergisst man die Psychoanalyse?
Gedanken anlässlich des Cronenberg-Interviews Künstler sind wie Seelenärzte (Der Spiegel, 45/2011) betreffs seines Films Eine dunkle Begierde (2011)

Ulrich Hermanns
Pour être – Vielheit, Verschiebung und Appell im Handwerk des Unbewussten

Gertrud Lettau
Ethik und Kultur. Von der Unmöglichkeit des Sittlichen

Lukasz Banka
Skizze einer unethischen Ethik

Bernhard Lubberger
Götterdämmerung. Versuch einer Selbstbetrachtung

Aus dem Editorial:

Dokumentiert sind Textengagements aus dem Kreis der Vereinsmitglieder, die zum Teil auf gehaltene Vorträge zurückgehen, aber auch anderem Nach-Denken sich verdanken.

Eröffnet wird der Beitragsreigen von Axel Schünemann mit einem Totensonntagstraum – in memoriam Ulrike Mix (1955 – 2011), einem Traum-Nachgang zum Tod von Ulrike Mix, die im Jahrbuch 2006 noch Mitautorin in Psychoanalyse und Philosophie war und deren vielfältige Beiträge aus Musik und Kunst sowie deren stets kritische und selbsterfahrungsstarke intellektuelle Begleitung wir sehr missen.

Christoph Weismüller hebt in seinem Text Vom Schwinden und Erscheinen der Sexualität. Sexualität zwischen Körper und Technik das Verhältnis von sexueller, technischer und politischer Freiheit hervor und bedeutet damit, dass eine bloß subjektivistisch ausgerichtete Psychologie und Psychoanalyse den Komplex von Krankheit und Symptom mit ihren Mitteln nicht zu erfassen in der Lage ist; dass diesen gegenüber in besonderem Maße kritisch zu verfahren ist, und zwar in der Weise, diese auf Objektivität hin zu erweitern, damit Krankheit und Symptome angemessen erfasst und therapeutisch angegangen werden können.

Mit seinem Beitrag Kampf um die Vorhaut nimmt Axel Schünemann Bezug auf die weiland medial heftig geführte, niemals aber angemessen theoretisch aufgearbeitete 'Beschneidungsdebatte'. In pathognostischer Konkretion und Radikalität durchdenkt er seine Eingangsthese, dass die präpubertäre Zirkumzision unabhängig sei von allen wertabsoluten oder traditionalen Begründungen; dass sie aber sehr wohl zweckrational bestimmt sei, und zwar durch ihre Hauptfolge der Dämpfung der männlichen Masturbation.

Christoph Weismüllers Beitrag Sexualfreiheit, Todestrieb und Kultur macht noch einmal deutlich, dass das Problem subjektivistischer Konzeptionen darin besteht, nicht anzuerkennen, dass die Krankheit niemals eine rein subjektive, sondern immer eine subjektiv angemaßte ist und dass es gemäß solchen Anmaßungsübergriffs auf die Objektivität darum ginge, die Pathologie und ihre Symptome als ein Medienproblem aufzufassen, mit dem die Freiheit als die tödliche Hochspannung von Sexualität und Kultur diskutiert wird: als die Hochspannung des Todestriebs.

Ralf Bohn thematisiert am Paradigma Paul Klee den Widerstand zur Profession der Malerei im Verhältnis zur Grafik. Eine Ausdrucksform des Widerstandes entdeckt sich ihm in Klees Pathologien, seiner neurodermitischen Hauterkrankung. Er entwickelt die These, alle medialen Grenzorgane seien Wächter des Widerstands und zugleich Spielorte osmotischer Bildinszenierung und Verdinglichung. So werde die Haut zur Leinwand und in der Sklerodermie mache sich durch die Einstellung der Hautosmose die Reinheit des Körpers als Produktionseinbehaltung geltend.

Dionissios Vajas schließt ein Triptychon an:

Der BMW-Sternmotor und Teratogenes lässt teilnehmen an einer die Kulturproduktion nachvollziehenden Imaginierung des besagten Motors, die auf die Bewusstwerdung der innerpsychischen Vorkommnisse und deren intellektuelle Aufarbeitung ausgerichtet ist.

Der Beitrag Das Konzentrationslager Dachau stellt die Nachbearbeitung eines Besuchs dieses Lagers dar und führt zu der These, dass der nationalsozialistische Staat sich mit der jüdischen Bevölkerung identifizierte und an ihr den eigenen Tod als Tod der anderen praktizierte.

Wie vergisst man die Psychoanalyse? fragt nach dem Verhältnis von Psychoanalyse und Film und pointiert, dass der Film den Traum der Psychoanalyse "nach draußen schleppt".

Ulrich Hermanns Beitrag Pour être – Vielheit, Verschiebung und Appell im Handwerk des Unbewussten arbeitet sich ab und vielfältige Ebenen auf anhand der Diskussion des von Deleuze und Guattari in ihrem Werk Rhizome respektive Mille Plateaux wie apokryph (nicht) formulierten Satzes "Wir sind Schmiede des Unbewussten und hämmern und schlagen flach".

Gertrud Lettaus Beitrag Ethik und Kultur. Von der Unmöglichkeit des Sittlichen arbeitet die Aporie des sittlichen Anspruchs in Kultur und Gesellschaft heraus. Die Psychoanalyse betreffend hebt sie deren Sittlichkeit besonders hervor, insofern es dem sittlichen Brauch entspricht, den Dingen die reinste unschuldigste Jungfräulichkeit zu attestieren; in eher unsittlichem Bezug erweise sie sich hingegen zum konfliktgepeinigten Kranken.

Lukasz Bankas Skizze einer unethischen Ethik greift als publikatorisches pathognostisches Initium das Problem der Formulierung gültiger Handlungsanweisungen respektive der Legitimation von Handlung unter kritischer pathognostischer Perspektive auf. Die Ethik hebt er hervor als notwendig gewordenen Versuch der Schuldtilgung des Urverbrechens von Kultur an Natur unter der Todesabblendung dieses Verbrechens.

Bernhard Lubberger formuliert mit Götterdämmerung. Versuch einer Selbstbetrachtung initiale, narzissmuskritische Gedanken im Zugang zu Psychoanalyse und Philosophie.

"Reklame für den schlechten Lauf der Dinge"

Psychoanalyse und Philosophie. Pathognostica
Jahrbuch 2011, hg. von Rudolf Heinz u. Christoph Weismüller
Düsseldorf: Peras Verlag 2012.

217 Seiten, Broschur, 21 x 14,8 cm, Euro 17,-
ISBN 978-3-935193-26-9

Reklame für den schlechten Lauf der Dinge - so lautet der Titel einer Publikation von Reinhard Merker. Das Jahrbuch 2011 zitiert diesen Titel als sein Motto zum Gedenken an den unersetzbar Verstorbenen. Das gesamte Jahrbuch ist ihm gewidmet.

Aus dem Inhalt:

Reinhard Merker, Erfahrungen in peer groups 1968 - 2008: 'Revolutionärer Humanismus' im Übergang zum 'globalisierten Meinungswissen'

Rudolf Heinz, Was ist ein Verein - oder nicht oder doch?

Rudolf Heinz, Unwillkürliche Tagungsimpressionen

Rudolf Heinz, Versuch einer Hinführung zur "Psychoanalyse der Sachen" (Pathognostik)

Rudolf Heinz, Zur Darstellung und Kritik einiger zentraler Kleinianismen

Christoph Weismüller, Die Freiheit als Regel der Analyse. Eine Einübung in die Welt der Medien und anderer Übergriffe?

Birgit Pungs, Vegetarismen

Dionissios Vajas, Das Symptom - Aberglaube und kultivierte Allmacht. Neurodermitis und atopische Dermatitis

Gertrud Lettau, Traum eines Philosophen

Ralf Bohn, Eine Kultur des Onirischen. Hans Ulrich Recks Enzyklopädie der Traumkultur

Axel Schünemann, Bemerkungen zu Ernest Bornemans Lexikon der Liebe. Aktualität und Kritik seiner sexualwissenschaftlichen Vermittlung von Psychoanalyse und Marxismus

Christian Lüttgen, Rhapsodie über das Ausstellen Bildender Kunst

Anton Schlösser, Traumpfade

Dionissios Vajas, Griechenland: Wiege und Grab des Abendlandes

Zur geschwundenen Aktualität der Frauenfrage

Psychoanalyse und Philosophie. Pathognostica
Jahrbuch 2010, hg. von Heide Heinz u. Christoph Weismüller
Düsseldorf: Peras Verlag 2011

201 Seiten, Broschur, 21 x 14,8 cm, Euro 17,-
ISBN 978-3-935193-23-8

Inhalt:

Heide Heinz, Introitus. "Noch einmal mit Gefühl". Kritische Wäldchen zum aktuellen Stand der Frauenfrage

Rudolf Heinz, Twisting Feministische Theorien/zur Einführung. Abschweifungen zu R. Becker-Schmidts und G.-A. Knapps gleichnamiger Publikation

Karl Thomas Petersen, "Sisters Are Doin' It For Themselves"? oder Frauenbefreiung. Eine Bestandsaufnahme

Axel Schünemann, Der große Unterschied und seine (mitnichten kleinen) Folgen. Anmerkungen zur Misogynie des Begehrens

Christoph Weismüller, Frauenfrage und Wirtschaftskrise. Ist die Wirtschaftskrise die Frauenfrage?

Dionissios Vajas, Und der Mann erschuf die Frau zu seinem Erschrecken. Wahrnehmungsimplizierter Ausgang vom verwaisten Liebeskörper der Frau. Philosophisch-feministisch motiviertes und psychoanalytisches Frauenphantasieren

Rudolf Heinz, Frauen tauschen Frauen NICHT? Versuch einer Revision, nebst Ausführungen zum Mutter-Tochterinzest und deren Kulturfolgen

Axel Schünemann, Mädchen die pfeifen und Hühnern, die krähen ... Amoralische Manns-Notate zu einem heiklen Sprichwort betreffend töchterfeindliche Tendenzen Tendenzen einer bestimmten Sorte Mutter

Klappentext:

In den 70er bis 90er-Jahren des 20. Jahrhunderts entwarfen der Feminismus und die mit diesem aktualisierte Frage nach der Frau ein bedeutendes gesellschaftliches, politisches und auch intellektuelles Programm. Zu Anfang des 3. Jahrtausends ist die Frauenfrage im Sinne einer kritischen Intervention kaum noch anzutreffen. Diese scheint übergegangen zu sein in Assimilationen des Weiblichen, aufgehoben in der Frauenquote und somit unter wie endgültiger männlicher Vorherrschaft auf neuer Ebene verschwunden. Zur geschwundenen Aktualität der Frauenfrage nehmen auf Nachfrage einer Frau, neben der Herausgeberin selbst, die befragten Männer Stellung.

Histrionissima. Neue Studien zur Hysterie

Psychoanalyse und Philosophie. Pathognostica
Jahrbuch 2009, hg. von Rudolf Heinz u. Christoph Weismüller
Düsseldorf: Peras Verlag 2009.

134 Seiten, Broschur, 21 x 14,8 cm, Euro 10,50
ISBN 978-3-935193-22-1

Aus dem Inhalt:

Rudolf Heinz, Körperexpression und dingliche Umgebung. Überlegungen zu Hysterie und Architektur

Rudolf Heinz, Architektur/Technik und Psychopathologie. Überlegungen zum Verhältnis von Hysterie (arc de cercle) und Brücke

Rudolf Heinz, Brücke und Hysterie im Streitgespräch

Axel Schünemann, Der Kardinal und die Hysterie Gottes

Ralf Bohn, Triumph mit Bogen. Expressionen des arc de cercle im Moment seines Verschwindens

Hans Christian Pultke, Tropologien zu arc de cercle

Gertrud Lettau, Die Architektur des Plagiats. Vorüberlegungen

Christoph Weismüller, Der Bogen zwischen arc de cercle und Brücke: die Schrift

Anonymus, Sie lag auf dem Rücken

Psychoanalyse und Philosophie 7. Pathognostica

Jahrbuch 2008, hg. von Rudolf Heinz u. Christoph Weismüller
Düsseldorf: Peras Verlag 2008.

144 Seiten, Broschur, 21 x 14,8 cm, Euro 8,50
ISBN 978-3-935193-21-4

Aus dem Inhalt:

Rudolf Heinz, Aufruf aus Anlass der weltweiten Finanzkrise

Rudolf Heinz, Projektive Identifikation

Rudolf Heinz, Eine Aktualisierung der Philosophie Jacobis

Rudolf Heinz, "Man sägt am Ast, auf dem man sitzt"? Elemente einer psychoanalytischen Wissenschaftsgenealogie

Rudolf Heinz, Symbol und Symptom

Rudolf Heinz, Kamperiana. Nachlese zu den Korrespondenzen mit Dietmar Kamper

Axel Schünemann, Ein Vortragsbericht. Zu: Rudolf Heinz, Geht der Psychiatrie das Subjekt verloren?

Christian Lüttgen, Werk-Angst. Rhapsodie über Bildende Kunst, Ästethisierung und Verräumlichung der Angst

Reinhard Merker, Das Unbewusste der Psychoanalyse: Sendungen, Kanäle, Wandler, Regelkreise. Kritische Anmerkungen zum Selbstverständnis psychoanalytischer Psychotherapie ab 1945

Christoph Weismüller, Gottesschmerzen

Rudolf Heinz, Memorandum für Psychoanalyse und Philosophie

Neurowissenschaften und Philosophie

Psychoanalyse und Philosophie, Pathognostica
Jahrbuch 2007, hg. von Rudolf Heinz u. Christoph Weismüller
Düsseldorf: Peras Verlag 2008.

ISSN 1436-297X

135 Seiten, Broschur, 21 x 14,8 cm, Euro 10,50

Aus dem Inhalt:

Rudolf Heinz, Einige leicht vergessene Selbstverständlichkeiten. Zum neuerlichen Widerstreit zwischen Neurowissenschaften und Philosophie

Axel Schünemann, Das Libet-Experiment. Einige Einwürfe aus philosophischer Sicht

Ralf Bohn, Die Erfahrung der Kunst und das Gedächtnis des Zeichens. SKizzen der Ungleichzeitigkeit bei Benjamin und Klee

Hajo Schmidt, Schon wieder? Neurobiologischer Determinismus in praxisphilosophischer Beleuchtung

Hans Christian Pultke, "Ab sofort blicken unsere Spiegelbilder aktiv zurück und wir schauen uns gegenseitig beim Denken zu". Neurotheologische Urszene zu Rudolf Heinz, Einige leicht vergessene Selbstverständlichkeiten

Hermann Stölb, Neurowissenschaft und Schule

Jost Guido Freese, Die Begründung im Ich. Fichtes Wissenschaftslehre von 1794

Christoph Weismüller, Globalisierung, Totalisierung, Neurowissenschaften - und Bewusstsein?

Christoph Weismüller (Hg.)
Fragen nach der Mathematik

Düsseldorf: Peras Verlag 2007

215 Seiten, Broschur, 21 x 14,8 cm, Euro 17,-
ISBN 978-3-935193-19-1

Gefragt wird nach der Mathematik im Zusammenhang griechischer, arabischer, christlich-abendländischer und technischer Kultur. Sie lässt sich erkennen als ein für die menschliche Kultur grundlegendes, aber auch menschlichen Motiven sich verdankendes Kulturphänomen. Befragt wird sie als besondere wissenschaftliche Disziplin sowie als ein zentrales Orientierungselement im komplexen Werdegang menschlicher Kulturbildung nach ihren Bedingungen und Kriterien.

Aus dem Inhalt:

Rudolf Heinz, Ich und die Mathematik

Ralf Bohn, Zahl, Zeichen, Zeit ... Die Geburt des Designs aus dem Geist der Mathematik

Ellen Harlizius-Klück, Das Geschlecht der Meerschaumpfeife. Arithmetische, genealogische und topologische Anmerkungen zum entwendeten Brief bei Poe und Lacan

Stefan Artmann, Versionen mathematischer Existenz

Christoph Weismüller, Die mathematische Gruppe und die Dialektik der Gruppe. Zur Philosophie und Psychoanalyse der Mathematik

Dionissios Vajas, Ein Zahlentagtraum

Christoph Weismüller, Bleibendes Fragen nach der Mathematik

Sondernummer

Rudolf Heinz, Todesnäherungen.
Über Todestrieb, Urverdrängung, Zahlenmagie, Spekulative Chirurgie, Frühmetaphysik, Düsseldorf: Peras Verlag 2007.

ISBN 978-3-935193-12-2
ISSN 1436-297X

158 Seiten, Broschur, 21 x 14,8 cm, Euro 8,50

Der Verein Psychoanalyse und Philosophie e. V. (Mitglied der Akademie für Psychoanalyse und Psychosomatik Düsseldorf e. V.), der Peras Verlag und die Stiftung zur Förderung der Philosophie gratulieren mit der Veröffentlichung der folgenden Texte als Sondernummer des Jahrbuchs Psychoanalyse und Philosophie dem Autor zum 70. Geburtstag.

Inhalt:

Einleitung (von Christoph Weismüller)

Todestrieb - Programm einer Revision. Vorbemerkung

  1. Intention des Aufsatzes
  2. Kritische Erörterung des Todestriebs
  3. Funktion von Eros
  4. Revisionsfolgen für den Begriff der Sexualität
  5. Revisionsfolgen für den Begriff von Psychopathologie
  6. Miterfassung von Technik/Arbeit
  7. Homogeneität der Triebtheorien
  8. Theoretische und klinisch-praktische Valenz der Todestriebrevision

Exkurs zur "Urverdrängung"

Zahlenzauber. Kasuistisches und Theoretisches zu zahlenbezogener Zwangssymptomatik

Die Armut der res cogitans. Innenansichten einer viszeral-chirurgischen Operation

Zur Archäologie der Gewalt

Klappentext:

Die durchgehende Einbeziehung des gesamten Todestriebtheoriebestands in die Psychopathologie (und nicht nur in diese) erweist sich als unverzichtbar.

Anders nämlich, dieses pathogenetischen Ultimatums ledig, wird man das Seinsgewicht, die adaptive Repugnanz, die Zähigkeit von Krankheit inklusive des aberwitzigen Binnenkampfes gegen sie nicht verstehen können. Die Pathologiegraduierung ergibt sich jeweils aus der Schwere der quasi fundierenden Traumatik - letztlich derjenigen der Sterblichkeit - im Verein mit der Suffizienz der parierenden Phantasmatik.

Psychoanalyse und Philosophie 6. Pathognostica

Jahrbuch 2006, hg. von Rudolf Heinz u. Christoph Weismüller
Düsseldorf: Peras Verlag 2007

131 Seiten, Broschur, 21 x 14,8 cm, Euro 8,50
ISBN 978-3-935193-14-6

Aus dem Inhalt:

Rudolf Heinz, Mein Tischgebet

Rudolf Heinz, "... white christmas". Frühste Erinnerungen an weihnachtliches Kinderglück

Axel Schünemann, Die Psychoanalyse - Rumpelkammer der Neurowissenschaften? Anmerkungen zur neuerlichen Rezeption Sigmund Freuds im Spiegel, zum Wissenschaftsjournalismus und zur Neuro-Psychoanalyse

Heide Heinz, Alexander Laudenberg, Christoph Weismüller, Einlassungen zu Lucian und Bella Freud

Peter Schneider, Wie die Traumdeutung lesen?

Rudolf Heinz, "Ein ganz besonderer Saft". Psychoanalyse, Philosophie und die Blutspende

Dionissios Vajas, Miniaturen zu Angst, Traum und Geschlecht

Ulrike Mix, Textkörperfragmente

Christoph Weismüller, Schweigegeld. Vom Glück und von der Schuld des Geldes

Christoph Weismüller, André Karger (Hg.)
Gewalt und Globalisierung Band 2

Düsseldorf: Peras Verlag 2006.

139 Seiten, Broschur, 21 x 14,8 cm, Euro 8,50
ISBN10: 3-935193-11-4
ISBN13: 978-3-935193-11-5

Aus dem Inhalt:

Ellen Harlizius-Klück, Psychoanalyse und Philosophie der Gewalt und Globalisierung. Ein Tagungsbericht zum Symposion Gewalt und Globalisierung

Hans-Martin Schönherr-Mann, Auf dem gentechnologischen Wege zu einem ästhetischen Abschied vom Menschenbild

Enrik Lauer, Schatten Welt Wirtschaft. Zur Zirkulation von Geld und Gewalt im globalen Kapitalismus

André Karger, Trauma und Globalisierung. Kritische Anmerkungen zur Verwendung des Begriffs des kollektiven Traumas im Zusammenhang des 11. September 2001

Christoph Weismüller, Von der Gewalt des Anfangs und der Globalisierung des Endes

Rudolf Heinz, Zur Archäologie von Gewalt

Gabriele Piechotka, Who is who? Skizzen von Vortragenden (Zeichnung)

Ralf Bohn, Fiat ars - pereat mundus. Zur universalen Ästhetik der Globalisierung

Axel Schünemann, "Wer die Frauen liebt, darf den Tod nicht scheuen" Notate zur Thamyras-Mythe und zur musikalischen Genealogie von Gewalt und Globalisierung. Ein Requiem der Neuen Musik

Aus dem Vorwort:

Am 06. 11. 2004 veranstalteten das museum kunst palast in Düsseldorf, die Gesellschaft Psychoanalyse und Philosophie e. V. und der Peras Verlag das Symposion Gewalt und Globalisierung. Geplant war zu dieser Tagung der Vortrag von bereits fertiggestellten Texten, die publiziert sind in dem von Christoph Weismüller und André Karger ebenfalls 2004 im Peras Verlag herausgegebenen Buch Gewalt und Globalisierung. Aber viele der Vortragenden legten noch einmal neu Hand an ihr Geschriebenes oder verfassten neue Texte, so dass sich nahe legte, dem Publikum einen zweiten Band zum Thema Gewalt und Globalisierung vorzustellen. Dieser Folgeband liegt hiermit vor und nimmt außer den Texten der Vortragenden einige weitere auf: ein die Tagungsereignisse rezensierend zusammenfassendes Wort von Ellen Harlizius-Klück, einen Text von Axel Schünemann, der die Diskussion des bisher eher Desiderat gebliebenen Verhältnisses von Musik, Gewalt und Globalisierung aufnimmt, sowie eine Abhandlung von Ralf Bohn zur Ästhetik der Globalisierung.

Psychoanalyse und Philosophie 5

Jahrbuch 2005, Düsseldorf: Peras Verlag 2005

128 Seiten, Broschur, 21 x 14,8 cm, Euro 8,50
ISSN: 1436-297X

Aus dem Inhalt:

Peter Schneider, Agieren, Wiederholen, Deuten. Überlegungen zur psychoanalytischen Sprechkur sowie zum psychoanalytischen Dingbegriff

Dionissios Vajas, Das Muster einer Tierphobie. Die kleine Eidechse oder der Teufelskreis einer Tierphobie

Hans Christian Pultke, Empirische Miniaturen. Zu Christoph Weismüller, Grenzsymptome - betrachtet im Lichte der Globalisierung

Christoph Weismüller, Vom Sinn und Sein des Traums [geänderte Zweitpublikation unter: psychoanalyseundphilosophie.de/.../texte]

Alexander Laudenberg, "Doch alle Lust will Ewigkeit -, ..." Herkünftigkeit und Hervorbringung - Zu Aspekten der Autoreferentialität und Symbolisierung im Traum

Axel Schünemann, Kann es eine gute Zukunft geben? Ein Komponistentraum

Rudolf Heinz, Verlaut(bar)ung aus Unsichtbarkeit

Gewalt und Globalisierung

Jahrbuch 2004, hg. von Christoph Weismüller u. André Karger
Düsseldorf: Peras Verlag 2004

151 Seiten, Broschur, 21 x 14,8 cm, Euro 8,50
ISBN 3-935193-04-1

Aus dem Inhalt:

Claus-Artur Scheier, Vernunft und Gegenvernunft? Aufklärung, Romantik und Globalisierung

Daniel Strassberg, Vom Schrecken des Objektes. Skizze einer psychoanalytischen Theorie des Bösen

Hans-Martin Schönherr-Mann, Das Gen als Abschied vom Unbewußten. Vom psychoanalytischen zum gentechnologischen Menschenbild und über dergleichen Bilder hinaus

Enrik Lauer, Das Beben im globalen Dorf. Zur Zirkulation von Geld und Gewalt

Rudolf Heinz, André Karger, Sleeper in Metropolis. Ein Gespräch mit Rudolf Heinz über die Terroranschläge vom 11. September 2001

Vittoria Borsò, Globalisierung: Gewalt zwischen Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit

Christoph Weismüller, Ödipalität und Globalisierung. Teil 1. Inzestprobleme

Heide Heinz, Ikarus stürzt sich in die Schmiede des Hephaistos. Ein Korrespondenzauszug

Christoph Weismüller, Ödipalität und Globalisierung. Teil 2. Stillzeitprobleme

Heide Heinz, Rudolf Heinz, Göttliche Gnomen über Gewalt. Eine Sürprise

Aus der Ankündigung der gleichnamigen Tagung:

Globalisierung ist der Name unserer Epoche. Gewalt ist ein wesentlicher Teil ihrer Geschichte. Am 11. September 2001 kulminierte die Gewalt.

Kritisch soll im Jahr 2004 der Blick zurückgewendet werden auf dieses Ereignis, von dem vermutet werden kann, dass es nicht nur eine Folge des Konflikts zwischen der westlichen Zivilisation und den Islamisten war, sondern eine Begleiterscheinung der Globalisierung.

Diskutiert werden das intime Verhältnis von Gewalt und Globalisierung sowie die Veränderungen der Wahrnehmung der damaligen und heutigen Manifestationen von Gewalt im Kontext der technischen, ökonomischen, politischen und militärischen Globalisierung.

Psychoanalyse und Philosophie 4. 4. Jg. 2003.

Redaktion: André Karger, Kerstin Keßler, Gertrud Lettau M. A., Thomas Rixe, Redaktionsleitung: PD Dr. Christoph Weismüller. Düsseldorf: Peras Verlag 2003.

ISSN 1436-297X

120 Seiten, Broschur, 21 x 14,8 cm, Euro 8,50

Aus dem Inhalt:

Heide Heinz, Rudolf Heinz, Briefpapier mit Legende

Dionissios Vajas, Anstatt Urszene: Zur Lösung des Kreisel-Rätsels

Susanne Vollberg, Achtung, Brücken-Abgründiges!

Christoph Weismüller, Grenzsymptome. Einspruch wider die Globalisierung?

Dionissios Vajas, Die Spinnenangst der Göttin Athene

Rudolf Heinz, Fetisch Wissenschaft. Zur Diagnose und nicht-Therapie des szientistischen Pathos

Rudolf Heinz, Zur Hochkonjunktur der Pornographie

Rudolf Heinz, Kritische Einlassungen zur Medienkonjunktur philosophischerseits

Stefan Artmann, Lacans mathematische Orientierung

Peter Sendtko, Lachen und Tabu

Psychoanalyse und Philosophie 3. 3. Jg. Heft 1/2001.

Hg. von Psychoanalyse & Philosophie, Düsseldorf. Redaktion: Gertrud Lettau M. A., André Karger, Kerstin Keßler, Karl Thomas Petersen M. A., Redaktionsleitung: PD Dr. Christoph Weismüller. Satz: Kerstin Keßler. Düsseldorf: 2001.

ISSN 1436-297X

56 Seiten, geheftet, 29,7 x 21 cm, Euro 7,50

Aus dem Inhalt:

Anstatt Urszene: ein Rätsel

Rudolf Heinz: Geld als Exkrementalsymbol

Christoph Weismüller, Der (Pathologie-)Fall Richard Wagner

Dionissios Vajas, Die Traumdeutung in der Philosophie Heideggers: Die Interpretation des Sonnenmanns

Das Wuchern der Indifferenz. Heinrich Holzapfel interviewt Rudolf Heinz

Freifläche. Träume und was sie bedeuten

Rudolf Heinz, Der Mensch - Gegenstand oder Horizont?

Rudolf Heinz, Tagungsrevue (Notizen)

Kerstin Keßler, Frauenschwinden: Die ausgelassene Frau ist Gold wert

Jost Guido Freese, Somnium Occasionalis. Die Welt als der Traum Gottes

Caroline Neubaur, Souverän ist, wer den Alltag garantiert

Zvi Lothane, Über zwei Arten von Liebe in der Psychoanalyse

Olaf Knellessen, Zur Ambivalenz des Liebeslebens

André Karger, Gedanken zu Über zwei Arten von Liebe

Christoph Weismüller, Affirmation und Exkulpation. Anmerkungen zu Zvi Lothanes Über zwei Arten von Liebe in der Psychoanalyse

Rudolf Heinz, Weitläufige Tropologien zu Zvi Lothanes Über zwei Arten von Liebe in der Psychoanalyse

Psychoanalyse und Philosophie 2. 2. Jg. Heft 1/1999.

Hg. von Psychoanalyse & Philosophie, Düsseldorf. Redaktion: Gertrud Lettau M. A., André Karger, Kerstin Keßler, Karl Thomas Petersen M. A., Redaktionsleitung: Dr. Christoph Weismüller. Satz: Kerstin Keßler. Düsseldorf: 1999.

ISSN 1436-297X

52 Seiten, geheftet, 29,7 x 21 cm, Euro 7,50

Aus dem Inhalt:

Urszenen

Andreas Steffens, Die Schuld der Welt. Zur Ontologie von Versehrung

Rudolf Heinz, Zur Philosphie von Krankheit

Christoph Weismüller, Jean-Paul Sartres existentialistische Wendung der Psychoanalyse und die Folgen

Gertrud Lettau, Psychoanalyse und Feminismus

Ralf Bohn, Im Geist der Medien. Über die spezielle und die allgemeine Verführungstheorie

Rudolf Heinz, Zu Problemen des Einsatzes maschineller Medien in psychoanalytischer Psychotherapie

Rudolf Heinz, Esoterische Notiz zum Blockseminar Medien im psychoanalytischen Setting

u. a. m.

Psychoanalyse und Philosophie. 1. Jg. Heft 1/1998. 2. verb. Auflage

Hg. von Psychoanalyse & Philosophie, Düsseldorf. Redaktion: Gertrud Lettau M. A., André Karger, Kerstin Keßler, Karl Thomas Petersen M. A., Redaktionsleitung: Dr. Christoph Weismüller. Layout: Kerstin Keßler. Düsseldorf: 1998.

ISSN 1436-297X

61 Seiten, geheftet, 29,7 x 21 cm, Euro 7,50

Aus dem Inhalt:

Rudolf Heinz, Zur Vor- und Frühgeschichte des Vereins Psychoanalyse und Philosophie

Rudolf Heinz, Programmatische Texte

Rudolf Heinz, Binnenhistorisches

Christoph Weismüller, Vereinsaktivitäten

André Karger, Zur Vereinsgründung [Zweitpublikation unter: psychoanalyseundphilosophie.de/.../texte]

Satzung des Vereins Psychoanalyse und Philosophie

Gertrud Lettau, "Psychoanalyse und wie anders?" Notizen zum Blockseminar: Psychoanalytische und Pathognostische Kasuistik [Zweitpublikation unter: psychoanalyseundphilosophie.de/.../texte]

Rudolf Heinz, Psychoanalyse - jenseits von Ethik?

Christoph Weismüller, Zum Vortrag von Prof. Heinz: Psychoanalyse - jenseits von Ethik?

Christoph Weismüller, Die Sittlichkeit bei Hegel und in der Psychotherapie

Karl Thomas Petersen, Negativer Narzißmus oder Das Ende der Empathie

Siegfried Gerlich, Wie kommt man von der Gnosis zur Pathognostik hinüber?

18. 09. 2017